Mein Interview mit Andreas Beutel rund um das Thema Blume des Lebens

Interview Andreas Beutel

Ich freue mich das ich es nach langer Zeit nun endlich geschafft habe einen meiner Lehrer zu einem Interview zu treffen. Es handelt sich um Andreas Beutel, einem der bekanntesten Spezialisten wenn es um heilige Geometrie und die Blume des Lebens geht.

Wir haben uns in Dresden am 11.08.2016 getroffen und  ich habe Ihn zu einigen brennenden Fragen interviewt. Die Fragen kamen von den Lesern dieses Blogs, und sind aber auch genau die welche ich persönlich immer mal wieder gestellt bekomme. So erzählt uns Andreas zum Beispiel was es mit den beiden Außenkreisen auf sich hat, oder wie die Wirkung der Blume des Lebens eigentlich ist.

Bei gegebener Zeit werde ich das Interview noch einmal in Textform bringen.

 

Nun aber viel Freude bei diesen doch sehr Interessanten Video´s zur Blume des Lebens :-).

 

erster Teil Video (Dauer ca.: 21 min)

 

zweiter Teil Video (Dauer ca.: 15 min)

 

So hier nun noch der erste Teil des Videos in Textform zum nachlesen für euch. Ich weiß ist ein klein wenig viel Text zum lesen, aber ich wollte es nicht kürzen, da sonst eventuell einige Infos verloren gehen. Viel Spass beim lesen (liest sich sehr umgangssprachlich :-))

Video Teil 1 in Textform:

Karsten: Ja Hallo, Herzlich Willkommen. Wir sind heute zusammengekommen, um ein Interview zu machen, mit Andreas Beutel. Erstmal hatten wir schon lange vorgehabt, mal ein Interview zu machen, wir beide zusammen, ich glaube, das ist schon fast 1 1/2 Jahre her.  

Andreas: Ja

Karsten: Also wenn wir mal überlegt hatten, das zu machen, aber irgendwie haben wir’s nicht geschafft. Aber es gibt immer den richtigen Zeitpunkt und der ist heute. Es ist ja so, ich habe ja seit ungefähr jetzt einem Jahr diesen Blog, den ich gemacht hatte, blumedeslebensbedeutung.com und wo ich auch Informationen über buntes Leben etc. bereitstelle. Da kamen wir auch letztens auf die Idee, vielleicht auch mal die Leser des Blogs mal zu fragen, was sie eigentlich so interessiert, oder, was überhaupt noch mit der Blume des Lebens zusammenhängt, wo es einfach Fragen gibt oder was unklar ist. Es gibt sehr viel, das weiß ich ja auch, dass es da einiges gibt, was immer unklar ist und da kamen auch einige Fragen zusammen. Und die werden wir dann auch zwischendurch mal stellen. Jetzt möchte ich gerne aber erstmal von dir, vielleicht auch mal für die Leser und auch für die Menschen, die dann das Video sehen, einfach mal ein bisschen mehr über dich erfahren. Wie lange du dich, sagen wir mal, schon damit beschäftigst mit der Blume des Lebens, wie du überhaupt dazu gekommen bist und wer du eigentlich bist.

Andreas: Also, danke für die Einladung, mein Name ist Andreas Beutel und ich habe Physik studiert oder versucht, Physik zu studieren, und hab’s nicht beendet. Ich habe Automatisierungstechnik studiert und mich mit Wissenschaft beschäftigt, mit alternativer Wissenschaft und parallel dazu mit Spiritualität. Und wenn ich ein esoterisches Buch genommen habe, dann stand da nur drinnen „Alles ist Licht und alles ist Liebe“, wenn ich ein wissenschaftliches Buch genommen habe, waren da nur Formeln drinnen. Und da fehlte mir irgendwie eine Verbindung. Das eine war zu seicht und das andere war zu mathematisch.

Das war 1995. Da bin ich auf ein Buch gestoßen, was über Drunvalo  erzählt hat, über Drunvalo Melchizedek , der die Blume des Lebens wieder bekannt gemacht hat, und dort war die heilige Geometrie beschrieben. Also die Geometrie als Sprache, mit der gezeigt werden kann, wie die Natur wächst, wie das Universum gebaut ist, die geometrischen Formen, der Aufbau einer Zelle, Aufbau der Blumen, des Menschen, usw. Und das Wissen wird dann verdichtet in einem Symbol der Blume des Lebens. Und als ich das gelesen habe, habe ich gemerkt, das ist meine Sprache oder damit gehe ich in Resonanz, damit kann ich was anfangen und beschäftige mich also seit 1995 mit der Geometrie.

Ich habe dann ne‘ Ausbildung bei Drunvalo gemacht, um die Geometrie weitergeben zu können, die Meditation weitergeben zu können, die MerkabaMeditation mit Herzarbeit und so, und das mache ich seit der Zeit. Ich habe dann zwischenrein mal ein Jahr mich komplett rausgenommen und nur meditiert und nur gezeichnet und in der Zeit sind 800 Zeichnungen entstanden, dir ich von Hand gemalt habe, um die ganze Geometrie mal zu verstehen und zusammen zu kriegen, weil es ein völlig anderes Weltbild ist als das, was wir in der klassischen Wissenschaft, der Schule lernen. Und ja – das unterrichte ich, das gebe ich in meinen Kursen weiter, wo du dann letzten Endes irgendwann mal aufgetaucht bist und die Geometrie kennengelernt hast.

Karsten: Ja, genau. Das ist schon wieder lange her, so fünf, sieben Jahre oder sechs Jahre ungefähr. Also es ist eine ganze Zeit vergangen.

Andreas: Und ich euch dann angesteckt habe mit dem Virus und ihr seitdem die Bilder malt und den Blog aufbaut und so weiter. Ich habe eine eigene Internetseite, oder mehrere Internetseiten, die Hauptseite ist pythagoras-institut.de, da gibt’s auch einen Blog, wo ich über meine Sachen so berichte und es gibt eine Geometrie-Schule, andreas-beutel.tv und, was habe ich noch, andreas-beutel.de, da sind nochmal meine Videos und so.

Karsten: Mehr über dich, also auch als Person.

Andreas: Genau, also rein als Person. Die Haupteinstiegsseite mit Terminen und so, das ist pythagoras-institut.de.

Karsten: Ja, sehr schön. Also, das heißt, du bist schon seit über 20 Jahren eigentlich mit diesem Thema beschäftigt und mit Teilen der Geometrie…

Andreas: Genau.

Karsten: … und hast auch somit, sagen wir mal, schon viel auch erleben dürfen und vielleicht auch dein Weltbild danach geformt, kann man sagen. Also, so ging’s mir ja auch persönlich, das erste Mal wo ich dann anfing, mich damit wirklich zu beschäftigen. Man entdeckt eben einfach viel mehr in der Natur auch. Deswegen sitzen wir jetzt gerade bei so einem schönem Baum. Ich hab‘ schon gesagt, der ist mindestens über 1000 Jahre alt. Er steht in Dresden im großen Garten und das zeigt einfach auch wie harmonisch eigentlich die Natur arbeiten kann, oder auch einfach ist, wenn man sie eben in Ruhe lässt.

Andreas: Genau. Und, was ganz lustig ist: Wir sitzen unter einer Eiche. Ich hab‘ hier ne‘ Eichel und so einen Hut, und wenn du den Hut anguckst, da hast du wieder die Fibonacci-Sprialen, die du sonst bei Sonnenblumen hast oder bei einer Ananas oder Erdbeere, die finden wir auch bei der Eichel. Also in dem Hut sieht mal sie. Siehst du das hier?

Karsten: Ja, das stimmt. Das müssen wir uns noch mal näher angucken wahrscheinlich dann, aber das ist ja echt überall.

Andreas: Es ist überall. Und wenn du die Sprache einmal verstehst, ist es wie: Du lernst kyrillische Buchstaben, dann kannst du russische Schrift lesen. Oder du lernst eben die Sprache der Geometrie, dann guckst du dir den Baum an und siehst wieder alles da drin.

Karsten: Ja, man muss eben genau hingucken. Wie es immer so ist im Leben. Man läuft manchmal auch zu schnell durchs Leben um zu gucken. Okay, das ist schon mal schön, so als Einstieg, was über dich zu erfahren. Jetzt – wie gesagt- gab es ja auch einige Fragen und diese Fragen sind eigentlich auch diese Fragen, die ich auch manchmal noch habe. Also, z. B. kann ich vielleicht auch mal eine vorlesen, und zwar, die Frage kam von Margit und zwar möchte sie gerne wissen: Die Wirkung der Blume des Lebens und in welchem Bereichen man sie anwenden kann. Also es ist ein bisschen allgemein gesprochen, aber das ist ja das, was auch beschäftigt. Also so ganz plakativ gesagt: Okay, was ist das?

Andreas: Die Blume das Lebens verdichtet das Wissen in der Geometrie und – grob ausgeholt – wir leben in einer Welt, wo wir sehr viel Trennung wahrnehmen, also gut – böse, hell – dunkel, und die Geometrie zeigt aber, dass es eine Welt dahinter gibt, also wo alles eins ist, wo alles miteinander verbunden ist. Und das Wissen, verdichtet in der Blume des Lebens, oder verdichtet in einem Symbol ergibt die Blume des Lebens, und die trägt genau diese Information der Einheit.

Und wenn du die irgendwo anbringst, also zum einen: Du siehst sie, sie resoniert mit dir. Du selber wirst erinnert an diese Einheit, weil das ein Ursymbol ist, das ist ganz tief in deinen Zellen drinnen und das reinigt dich selber wenn du sie anschaust. Aber auch alle andere Materie reagiert darauf. Du kannst einen Untersetzer nehmen mit der Blume des Lebens, darauf Wasser stellen, es kosten und es schmeckt anders. Oder du hängst es in dein Zimmer, dann harmonisiert es den Raum. Also es ist universell.

Wo immer du etwas mit Energiearbeit machst, nutze die Blume des Lebens. Probiere einfach aus, was sie macht. Ich habe jetzt von einer Meditation mal gehört, stell dir vor oder visualisiere, du würdest auf einer Blume des Lebens stehen und fühle dann eine Lichtschleuse und dann fühlst du die Energie und spürst mal, was das mit mir macht. Also ganz viel universell anwenden. Da gibt es keine Einschränkungen, du kannst es auf’s Auto kleben, auf deinen Benzintank, usw.

Karsten: Also am besten selbst ausprobieren.

Andreas: Ja, eigene Erfahrungen sammeln…

Karsten: …und selbst testen dann. Das ist auch das, was mir persönlich auch immer am meisten hilft, um mich zu verbinden einfach, um zu sehen „Okay, wie ist eigentlich die Wirkung wenn ich dies und das mache?“ Deswegen kann man das vielleicht auch nicht allgemein sagen, dass es bei jedem immer gleich ist.

Andreas: Es gibt ein paar Grundwirkungen, aber manche Leute haben dann auch wieder Konzepte, die sehen manchmal auch was drinnen, im ersten Schritt, und tauchen nicht tiefer. Also, auf die Frage kommen wir glaube ich noch. Manche sehen da drauf und sagen „Ich sehe nur Abgrenzung“. Das ist aber eine erste Reaktion, weil sie selber Probleme mit grenzen haben.

Und da drunter liegt aber eben dieses Einheits-Gefühl und das Einheits-Bewusstsein, wenn das nach oben drängt, ich beschreibe es immer so mit einem Teich, wo Dreck drinnen ist, und du leitest sauberes Wasser ein, und dann kommt natürlich erstmal der Dreck, der wird nach oben gespült. Und wenn der weg geflossen ist, dann siehst du es klarer. Die Leute reagieren auf alles Mögliche, wenn sie die Blume sehen, aber darunter, die meisten spüren sofort, dass es in die richtige Richtung geht.

Karsten: Also man wird auch irgendwo schon gezwungen, über seine Probleme nachzudenken, am Ende, wenn man sich mit diesem Symbol beschäftigt, weil es bringt irgendwo dann, oder es versucht, Harmonie herzustellen, und bringt dich auch dann vielleicht auch in Situationen, die unharmonisch sind, um dann wirklich wieder dahin zu kommen, dass du harmonisch leben kannst.

Andreas: Und um darauf hinzuweisen: „Da ist noch was“. Die Trennung, die wie erleben, ersteht durch unser Bewusstsein, bzw. durch unseren Kopf. Das Gehirn besteht aus zwei Teilen, und ich sage bei der Geometrie immer, dass es wichtig ist, selber zu zeichnen, also so viel wie möglich selber zu machen. Es gib verschiedene Übungen, um die Gehirnhälften wieder zu verbinden. Die sind nicht ausbalanciert und du musst sie wieder gleich aktiv machen. Es gibt verschiedene Übungen dafür.

Und wenn ich dir jetzt sage: „Visualisiere eine Kugel und lasse sie Kreisen in deinem Kopf, zwischen den beiden Gehirnhälften“, das hältst du nicht lange aus, weil das eine ziemliche Konzentrationsübung ist. Also man kann das machen, das ist auch gut, aber wenn du einen Circle in der Hand hast und mit einem Circle zeichnest, machst du eine Kreisbewegung mit der Hand. Die Handbewegung spiegelt sich in deinem Kopf wieder und deine Augen folgen der Kreisbewegung.

Und du hast diese Trennung die hier oben ist, die ist in deinem Körper auch drinnen und wenn du den Kreis zeichnest und den Augen folgst, machst du automatisch eine verbindende Bewegung in deinem Kopf. Das führ dazu, dass jemand der Geometrie zeichnet, der taucht wie in einen meditativen Zustand ein. Du wirst stiller und dann tauchen plötzlich wieder Erinnerungen auf oder Dinge, „Ach, ich müsste mich mal mit meinem Nachbarn aussöhnen oder mit meinem Partner“ usw. Das zeigt aber, dass innerlich was passiert.

Karsten: Also ist das schon eine sehr tiefgehende Erfahrung auch, selber zu zeichnen und vor allem auch solche Symbole zu zeichnen, finde ich. Du findest ebenso heilige Geometrie oder was auch immer da. Und was dazu gehört: Es gibt ja viele verschiedene Symbole noch, die da eine Rolle spielen. Okay, also ich denke, da kann man sich auf jeden Fall schon mal etwas darunter vorstellen, man muss einfach damit arbeiten. Das ist wie mit allen Dingen. Und man muss auch einfach irgendwann mal anfangen.

Okay, super, dann die nächste Frage, vielleicht können wir das auch mal noch kurz durchgehen. Sie kam von der Sonja, und die ist eine sehr interessante Frage, die habe ich auch jetzt schon öfters gehört und auch schon selber gefragt, was damit zusammenhängt, und zwar sie schreibt hier: „Ich höre immer öfter, dass die Blume des Lebens mit diesem Doppel-Kreis außen so nicht richtig dargestellt sei. Die Energie sei quasi in den Kreisen gefangen und könne somit gar nicht nach außen. Stimmt es, dass die Kreise eigentlich weggelassen werden sollten, um die volle Wirkung der Blume des Lebens zu entfalten?“ Also diese Frage, ich glaube du musst selber schmunzeln, weil du hast das auch schon oft gehört…

Andreas: Genau, ich habe die Frage schon oft gestellt bekommen. Wir leben in einer Zeit, wo viele Themen hochkommen und durcheinandergebracht werden und so ist es auch bei der Blume des Lebens. Ich habe extra nochmal mein Bilder-Archiv durchgeguckt und es gibt ganz wenige Bilder, wo die Blume des Lebens keine Kreise hat. In den allermeisten Fällen hat sie einen Kreis. Und es ist auch klar: Wir brauchen diesen Kreis Drumherum! Es gibt verschiedene Ebenen.

Der Kreis ist, wenn man sagt eine Grenze ist es ziemlich hart, aber man kann es als Membran bezeichnen. Eine Membran definiert: Wer bin ich eigentlich? Jedes Leben braucht eine Membran. Der Baum hat eine Rinde, und wir haben eine Haut. Und diese Haut ist notwendig dafür, dass wir existieren können. Wir können ne‘ gesunde Leber haben, eine gesunde was-auch-immer; ohne Haut würde das alles nichts nützen. Und gleichzeitig entscheidet die Haut „Wer bin ich?“, „Was lasse ich hinein und was nicht?“.

Das kannst du auf einen Staat beziehen, wenn du auf eine Grenze schaust, welche Menschen lässt du hinein oder nicht, das definiert ja auch etwas. Das ist das eine. Also wir brauchen einen Rand. Oder wie die erste Eizelle. Das ist eine Zelle, die 200mal so groß ist wie eine Körperzelle, hat eine Schutzhülle, und die ersten Zellteilungen, bis ungefähr zu 256 Zellen, finden innerhalb der Hülle statt. Es ist ein geborgener Raum. Und das teilt sich erstmal nach innen. Und dann erst hat es genug eigene Kraft, um sich stabil zu bewegen, eine neue Hülle zu bauen, die kleine Hülle zu sprengen aber es kommt nicht aus ohne eine Hülle. Dann haben wir die Fruchtblase, und das ganze findet in der Gebärmutter statt und so, das geht nie ohne Grenze.

Und bei dem Muster der Blume des Lebens ist es so, wenn du nur das Muster aus den kleinen Kreisen innen nimmst und es unendlich weit verfolgst, das ist ein schönes Muster, aber da fehlt was, weil das nur eine Dimension ist, also eine Kreisgröße. In der Geometrie sind Muster immer fraktal, d. h. sie sind selbst ähnlich oder wiederholen sich in ihrer Struktur. Also nehmen als Beispiel ich zeichne ein Fünfeck, das kann ich an fünf Stellen einzeichnen und in den Fünf Sternen habe ich wieder ein Fünfeck drinnen.

Da kann ich wieder Fünf Stellen einzeichnen, dann habe ich wieder ein Fünfeck. Das ist ein fraktales Muster. Das geht nach innen, und gleichzeitig, wenn ich die Seiten verlängere, entsteht ein größeres Fünfeck Drumherum; ein neues Fünfeck. Also es geht nach innen und nach außen. Und die Blume des Lebens mit kleinen Kreisen gezeichnet wäre ohne Quadrant, beinhaltet nur eine Dimension. Das ist wenn ich nur ein Fünfeck zeichne. Da fehlt eine Information.

Wenn ich jetzt die Blume des Lebens mit Kreis zeichne, also, wir haben die Blume des Lebens und wenn man genau schaut, in der Mitte gibt es zwei Kreise, die übereinander liegen, wie so eine Ampel, und an der Seite nochmal zwei. Die definieren sozusagen ein Schachtelmuster, da ist ein Kreis Drumherum, dann die drei Kreise übereinander und auf jeder Seite nochmal zwei macht sieben Kreise.

Aber der große Kreis Drumherum zeigt, dass es nicht bei der kleinen Kreisgröße stehen bleibt, sondern dass es darüber hinaus geht, nämlich der große Kreis ist Teil eines größeren Musters, da sind wieder Kreise drum herum, die wieder von einem Kreis umgeben werden, da sind wieder Kreise Drumherum, d. h. die Blume des Lebens mit einem Rand ist ein Resonanzraum, wo es nach innen gehen kann und aber auch gleichzeitig nach außen. Das schafft überhaupt erst ein Muster, was in alle Dimensionen hineingeht.

Karsten: Also ist der zweite Kreis außen rum eigentlich diese Information: „Es gibt noch mehr!“

Andreas: Es gibt noch mehr, ja.

Karsten: Das ist auch interessant, das habe ich auch noch nicht so gewusst, aber das ist sehr sehr spannend.

Andreas: Also es gibt ja zwei Kreise, es gibt den inneren, der zeigt dieses Schachtelmuster an, und der äußere Kreis, der hat etwas mit der Quadratur des Kreises und dem goldenem Schnitt zu tun. Der goldene Schnitt kommt überall vor in der Natur, wir könnten nicht sein ohne goldenen Schnitt. Also, der Knochen zu dem Knochen ist goldener Schnitt, oder der Knochen zu der Strecke ist goldener Schnitt, Lage des Nabels ist goldener Schnitt, ein Gesicht ist goldener Schnitt usw.

Oder, was ich gerade gezeigt habe, bei der Eichel, diese Fibonacci-Spriale, führt auch auf den goldenen Schnitt hin. Immer wo Leben ist kommt der goldene Schnitt vor. Das ist die Frage, die du gestellt hast, oder die Leserin, kommt so oft vor, ich bin gerade dabei, einen Blog-Post dazu zu machen und das ganze nochmal ausführlich mit Bildern darzustellen, aber ich glaube jetzt haben wir’s im Video schon mal gut gezeigt. Also wirklich, die Blume des Lebens braucht das, um eine Dynamik zu entfalten, um sich nach außen auch entfalten zu können, dass sie nicht nur bei einer Größe stehen bleibt.

Karsten: Also das ist für mich eine Aussage, mit der ich auf jeden Fall gut in Resonanz gehen kann, weil für mich war das immer nicht ganz verständlich, warum wir die Kreise weglassen sollten und warum es überhaupt die Kreise gibt. Warum es die gibt, okay, dass existiert ja schon seit Zig-Millionen Jahren, seit Anbeginn der Zeit kann man fast sagen, wann auch immer das sein mag, aber diese Information, dass es jetzt weggelassen werden soll, kommt erst jetzt, vor kurzem, wie auch immer, heraus und es wirkt für mich nicht ganz schlüssig.

Andreas: Ne, die Blume des Lebens ist seit 20 Jahren wieder bekannt, also es gibt sie schon sehr lange, seit 20 Jahren oder 30 Jahren wieder bekannt, und die Leute haben das verwendet, haben ihre Logos draus gemacht, haben energetisiert, gependelt usw. Und jetzt kommt einer und sagt was anderes, und was meinte ich mit „man projiziert auch etwas hinein“.

Die Leute werden programmiert, und sagen „Da ist was negatives“ und dann fragen sie „ist da was negatives?“, aber sie sind selber schon so eingestimmt, und das sorgt dafür, dass sie falsche Ergebnisse bekommen. Und das meine ich „Zeit der Verwirrung“, man versucht, vieles Wissen gerade durcheinander zu bringen, um die Menschen zu verwirren und davon abzuhalten von dem Erwachungsprozess, der gerade stattfindet. Ja, da kann man über die flache Erde reden, was die größte Geheimdienst-Operation ist, die gerade läuft, Blume des Lebens und noch ein paar andere Sachen, die alle so abwegig sind, aber wenn man nicht ein Stück tiefer drinnen steckt, lässt man sich leicht täuschen am Anfang.

Karsten: Das ist schon gut, und vor allen Dingen auch wichtig, dass sich Menschen wie du jetzt auch damit beschäftigen oder sagen wir mal, auch dieses Wissen irgendwo mit korrigieren, weil das auch dazugehört, und ja, dann erstmal danke für die Beantwortung der Frage, weil ich glaube, das war sicher eine sehr brennende…

Andreas: …die man sicher weiß, nicht die einzige die gefragt hat, oder die das bewegt hat.

Karsten: Ja, genau so ist das. Weil es gibt viele, die da mittlerweile auch nachfragen, „Was ist damit?“, und ich denke, dass ist auch eine wichtige und gute Antwort darauf. So, jetzt haben wir dann die nächste Frage, die kam von Günther, ne, dass ist falsch… Doch, das stimmt, das war nur falsch von mir eingeheftet. Der Günther fragt: Er hat gelesen, dass die Blume des Lebens eine weibliche Energieausstrahlung und eine männliche Energieausstrahlung hat. Weiblich, wenn eine glatte Seite nach oben gerichtet ist, männlich, wenn eine Spitze nach oben gerichtet ist. „Wie kann ich jetzt feststellen, welche Energie benötigt wird? Und muss die Blume des Lebens ausgerichtet sein?“ Also wieder auf sich bezogen wahrscheinlich dann, was er benötigt dann am Ende auch…

Andreas: Das kommt darauf an, was er machen möchte! Also generell: Das männliche Prinzip ist so das gerichtete, direkte Prinzip und das weibliche ist aufnehmend, empfangend, weicher. Möchte er mehr Struktur haben in seinem Leben, dann würde ich die männliche Variante nehmen, bräuchte er mehr weibliche Energie, würde ich oder für ein weibliches Wesen dann würde ich die weibliche Energie nehmen. Aber er kann es ja ausprobieren. Man kann ja die Blume des Lebens so hinhängen und so hinhängen, also einmal mit der Spitze nach oben, dann hat es eine senkrechte Achse, oder eben, wenn die Achse liegt, dann ist es die weibliche Variante. Und er kann gucken, was für ihn passend ist. Es gibt verschiedene kinesologische Tests oder Router oder so, er kann sich auch ausdrucken, zwei Bilder, auf den Fußboden legen, männliche und weibliche Variante und dann stellt er sich da drauf und dann stellt er sich da drauf und guckt, wo…

 

Video Teil 2 in Textform:

 

Karsten:  Einfach testen.

Andreas: Einfach testen. Und auch nicht ein Dogma daraus machen, man kann es auch mal nach einem Monat nochmal testen, hat es sich geändert, brauche ich jetzt die andere Variante?

Karsten: Aber definitiv ist diese Ausrichtung, die nach oben ist, auf jeden Fall männlich und die waagerecht weiblich. Also ich weiß es noch von einem Merkaba-Seminar, weil eben auch die männliche Merkaba auch nach oben gerichtet ist.

Andreas: Der Stern da…

Karsten: Ja genau, der ist eben auch, glaube ich, danach gerichtet. Also, sieht man im Leben: Einfach probieren, einfach austesten, was das am Ende auch bewirkt. Also, testen. Immer testen und probieren. Das kann man also einfach nur so sagen.

Andreas: Weil du eigene Erfahrungen damit machst, und es ist immer besser als angelesen.

Karsten: Okay, super, dann danke dir. Und dann haben wir noch eine Frage, die kommt vom Norbert, da muss ich selber erstmal überlegen, und zwar fragt er, wo findet sich aktuell die auf den Zypern gefundene besagte Schale und gibt es Abbildungen?

Andreas: Ich habe vorhin Google bedient, und habe zwei Funde auf Zypern gefunden. Das eine ist eine Vase mit einem umgedrehten Kranz, das ist in Nikosia im Museum, und das andere ist in Koreon, eine Silberschaale, die ich gesehen habe, die hat ein größeres Muster von der Blume des Lebens, aber ich weiß nicht, wo sie aktuell jetzt liegt. Ich weiß nur, dass sie gefunden wurde ist, da stand „in 2014 gefunden“, und was manchmal hilft, ist nach englischen Begriffen suchen. Also ich habe gesucht, „Flower of Life“, das ist der englische Begriff für „Blume des Lebens“, und „Cyprus“ ist dann „Zypern“ auf Englisch, also „C-y-p-r-u-s“ und da findet man ganz schnell Hinweise über Zypern und die Blume des Lebens.

Karsten: Okay, also müsste man selber nochmal nachgucken.

Andreas: Also etwas ist in Nikosia im Museum und wo die andere Schale dann ist, weiß ich nicht.

Karsten: Okay, gut. Ja, dann die nächste Frage noch: „Gibt es doch nicht schon früher Motive mit der Blume des Lebens?“ Also ich denke mal, das bezieht sich bestimmt auf diese ägyptische Blume des Lebens, denke ich mal die, die an dem Tempel dran ist…

Andreas: …in Abidos.

Karsten: In Abidos, genau. Und ob es da noch vielleicht etwas früheres gibt. Am Ende weiß ja niemand, wie alt das ist, diese Blume des Lebens aus Abidos. Also, das ist ja schon ein sehr sehr alter Tempel, und vielleicht gibt es noch was in unsere Gegend hier.

Andreas: Kann auch sein. Also, das älteste, das man datieren kann, was ich jetzt gefunden habe, war eine Holzschale, auch aus Ägypten, die ungefähr 3500 Jahre alt ist. Bei Ägypten haben wir aber generell ein Datierungsproblem, weil es da Bauten gibt, die sehr sehr alt sind, aber von der Ägyptologie nicht anerkannt werden als sehr sehr alt. Also einfach von der Bauqualität her. Granitblöcke poliert, und so weit, dass das optisch glatte Oberflächen sind. Was vor 3000 Jahren nicht möglich ist, was eher den Eindruck hat, als wäre es sehr sehr viel älter und die Ägypter sind dann darauf gestoßen und haben sich gewundert darüber, über das, was schon da war.

Und so ein Fall ist auch Abidos, dieser Tempel, der besteht auch aus Granitsäulen, die 50 bis 100 Tonnen wiegen, wenn ich das richtig in Erinnerung hab und nicht so leicht zu versetzen sind und auf mehreren dieser Säulen sind mehrere Blumen des Lebens drauf. Nur ist es dann wieder so, ägyptische Tempel sind immer sehr stringent gebaut, also nach einem geometrischen Bauplan, und da ergibt es irgendwie keinen Sinn, die Blume des Lebens dort, an dieser eine Säule zu platzieren, oder es sind genaugenommen zwei Säulen, ohne Hieroglyphen drumherum, ohne irgendwas, also scheint es so, als wären sie später drauf gekommen.

Bei dem Tempel kann man jetzt sagen, 10.000 – 50.000 Jahre alt, aber die Blume des Lebens ist später entstanden. Aber wer, wann, wo, wie, weshalb…  Weil es auch offiziell nicht wahrgenommen wird, von der Ägyptologie, in welcher Form diese… Also, welches Material ist denn die Schrift dadrauf? Wie ist sie drauf gemacht? Ja, manche sagen „reingelasert“, aber es ist so eine bräunliche Farben, um die Ecke sind noch Materialien, die bräunlich sind, und Schriftzeichen, die eher Koptischem Ursprungs sind, die aber sehr ungenau sind, also den gleichen Farbeindruck haben wie die Blume des Lebens, aber eben einfach wie Pinselmalereien, sagen wir mal, und die Blume des Lebens dafür ist sehr, sehr genau gemacht. Und das wäre eine Frage für Materialwissenschaftler: „Woraus besteht’s denn?“. Ja, unterm Mikroskop mal anschauen.

Karsten: Also einfach mal hinfahren und einfach mal ausmessen. [Beide lachen]

Andreas: Nein, bitte nicht. Da haben schon andere Probleme bekommen, nein. Das ist eine Aufforderung an die offizielle Ägyptologie, das mal genau zu untersuchen, weil das eine spannende Frage ist, „Woher kommt sie, wie alt ist sie?“

Karsten: Gut, also ich weiß, dass es wie gesagt hier in unserer Gegend ist, also weiter nördlich gesehen, auch schon viele Funde gab mit der Blume des Lebens, die mittlerweile auch schon über tausend Jahre alt sind und, dass auch die Kelten…

Andreas: Das war ein gängiges Symbol bei denen. Ich war in Schweden unterwegs und in Gothland, da konnte ich von weitem an dem Baustil einer Kirche sehen, ob ich da eine Blume finden oder nicht, weil es eine bestimmte Zeit gab schonmal, da war das Gang und Gebe, da gibt es ganz viele Holzschnitzereien. Aber da sind wir auch wieder beim Material. Ein Holzartefakt, was älter als 1000 Jahre ist, ist sehr selten, weil doch die meisten irgendwann verbrannt, verloren, verbaut sind, aber Steinartefakte gibt es ja noch viel älter.

Karsten: Deswegen ist es ja immer schön, wenn man eine Kirche hat z. B., die aus Stein gebaut ist, wo dieses Symbol eben mit drinnen ist. Das kann man dann schön sehen. Das waren jetzt erstmal jetzt die Fragen, die die Leser hatten, und die denke ich mal auch viele andere vielleicht noch interessieren. Was mich noch interessieren würde ist: Du hast ja verschiedene, sagen wir mal, andere Projekte, die du noch hast. Also ich weiß, du schreibst zum Beispiel an einem Buch jetzt, oder willst schreiben…

Andreas: Ich schreibe schon.

Karsten: Du schreibst schon, okay. Ich weiß auch, dass du, das haben wir vielleicht noch gar nicht erzählt, dass du ja schon mittlerweile, ich glaube, drei Bücher geschrieben hast.

Andreas: Drei Bücher habe ich geschrieben und drei DVDs veröffentlicht.

Karsten: Eins davon heißt „Die Blume des Lebens in Dir„, wo du auch nochmal näher darauf eingehst, was die Blume des Lebens überhaupt ist.

Andreas: Genau, das ist so ein kleines Heft mit ganz vielen Bildern, ganz liebevoll gestaltet, über die Geometrie der Blume des Lebens und die Symbole einzeln nochmal beschrieben, benannt…

Karsten: Genau, und dann hast du noch eins, ich glaube mit Herzöffnung.

Andreas: Genau, ich habe noch eins über die Merkaba, also „Was ist die Merkaba, Wo kommt sie her, Was hat das Mit uns zu tun?“ und dann habe ich ein Buch, das heißt „Das erwachte Herz“, da fragen sich jetzt manche: „Was macht denn einer, der über die Geometrie redet mit dem Herzen?“, aber das ist für mich so das wichtigste, weil dieses Einheitsbewusstsein oder diese Verbindung, das alles Verbindet, das kommt aus dem Herzen, weil das Herz, das fühlt mit der Natur, das schwingt mit der Natur, wir kommunizieren über das Herz hauptsächlich, und der folgerichtige Weg, wenn ich die Trennung überwinde, geht eigentlich zum Herzen. Und deswegen habe ich ein Grundlagenbuch geschrieben, also „Was ist denn das Herz eigentlich, warum ist es wichtig, was hat es mit meinen Gefühlen zu tun, warum sollte ich mich damit beschäftigen?“

Karsten: Auch eine wichtige Sache.

Andreas: Genau, und das sind die Bücher, die ich jetzt gerade geschrieben habe.

Karsten: Und vielleicht kannst du uns einen ganz kurzen Einblick geben, was du momentan für ein neues Buch schreibst. Also nur, was du verraten willst.

Andreas: Also, das eine ist ein Buch über die Geometrie, ein Zeichenbuch, weil es gibt einfach ein paar Tricks, mit denen ich die Zeichnung besser mache. Ich kann dir einen Zirkel in die Hand drücken und du zeichnest los, und du wirst natürlich auch zu Ergebnissen kommen, aber wenn ich die sage, wenn du den Zirkel so hältst, dann geht es gleich viel leichter, oder welches Licht brauchst du, welche Stifte brauchst du, welches Papier, was hat das für einen Einfluss, dann kannst du ganz leicht losmalen, und dann halt die Grundanleitung für die Kreisteilung von eins bis zwölf, z. B. wie kann ich die konstruieren. Oder, manche sind nicht konstruierbar, wie machst du dann die Näherungskonstruktion. Alles nach den Regeln der heiligen Geometrie.

Karsten: Sehr gut. Also, das ist genau so eine Sache, wir malen ja auch schon selber seit mittlerweile sechs Jahren die Energiebilder mit den verschiedenen heiligen Symbolen, und das ist ja auch genau das, wo wir auch immer wieder drauf pochen und sagen: „Okay, wir malen alle Symbole immer nach der heiligen Geometrie.“ Also immer mit Zirkel, und immer auch nach einem bestimmten Vorgehen, ohne, das irgendwo jetzt mal zu kopieren oder mit Schablone zu malen oder sowas, weil wie du vorhin schon gesagt hast, ist es eben auch ein Prozess und man bringt eine gewisse Energie dort auch in diese Bild mit ein.

Und vor allen Dingen auch beim selbst malen. Das ist ja auch das, wo wir auch immer sagen: „Ok gut, wir möchten auch gerne, dass der halt selber in’s Tun kommt. Einfach mal nen‘ Zirkle in die Hand nehmen, einfach mal was malen, einfach mal gucken, wie das überhaupt funktioniert, wie ich damit klar komme und vor allen Dingen: Was passiert überhaupt mit mir selbst, wenn ich das tue?“ Und das ist auch das spannende. Deswegen finde ich es super, dass du sowas machst, und ich kann es nur begrüßen. Also, es ist toll.

Andreas: Und ein Parallelprojekt ist, man darf ja heute auf verschiedenen Ebenen unterwegs sein, das eine ist das Buch, und das andere, parallel dazu mache ich vielleicht Videos, und ich hab noch eine Online-Schule, wo man also diese Videos auch angucken kann, buchen kann, und eine Anleitung bekommt, und dass man direkt live sieht „Wie zeichne ich den Kreis, wie zeichne ich diese Konstruktion, wie mache ich dieses Bild?“ Das findet man unter andreas-beutel.tv.

Karsten: Ok, super. Also, da gibt es einiges dann von dir zu sehen jetzt demnächst auch, und wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben deswegen, weil wir auch ja – wie gesagt – unsere da gehts ja mehr so mal die Bilder wirklich auch zum aufhängen, die Malereien, aber die Konstruktion und sowas, das ist natürlich schon eine Sache, die auch sehr in die Tiefe gehen dann auch. Also von daher, ja, super, finde ich toll. Und vielleicht noch eine persönliche Frage von mir, ich weiß, dass du sehr viel mit Ägypten zu tun hast und, dass ich auch letztens gesehen habe, dass du mit jemanden zusammen da mittlerweile, ihr da zusammen runterfahrt nach Ägypten, und euch da verschiedene Dinge anschaut, oder auch so eine Art „Forschungsreise“ macht.

Andreas: Wir machen relativ regelmäßig, so einmal im Jahr, eine Ägypten-Reise. Das ist eine sehr schöne Sache. Also zum einen, glaubt nicht das, was in der Zeitung steht, man kann sicher nach Ägypten reisen. Ich war jetzt Dezember/Januar wieder da, man kann sich dort sicher bewegen und ich bin mit einer Ägyptologin zusammen in dem Fall, die wiederum mit einer Ägyptischen Familie verheiratet ist, und wir uns dort in einem ganz sicheren Korridor bewegen. Also wo wir sind, da laufen so viele Fehden im Hintergrund, da wird immer alles geklärt, da gibt es überhaupt keine Gefahr, die da sowieso nicht da ist. Also man kann sich da frei bewegen. Und das schöne ist, es ist natürlich schade für’s Land, dass so wenig Leute dort sind, aber die Tempel können wieder atmen, die kommen wieder in ihre Ursprungs-Energie.

Ich war schon dort vor sechs Jahren, da konnte man kaum treten. Zehn Reisegruppen, und man hatte nie die Möglichkeit, die Tempel zu spüren und jetzt hat man die Möglichkeit, die Tempel wieder wahrzunehmen. Und wir reisen mit einem Segelboot, mit einem traditionellen Segelboot auf dem Nil, einer Dahabeya, ohne Motor, also wir müssen ein Motorboot dabei haben, was uns manchmal schleppt, aber das Boot selber hat keinen Motor, wir segeln mit dem Wind, wie gleiten mit dem Fluss, Wind ist auch eine Reise im FLuss der Zeit, und es ist wirklich magisch, was da passiert, weil man das Gefühl hat, wir sind wie vor 2000 Jahren.

Man sieht das Land vor sich vorbeiziehen, wir können zu Zeiten an den Tempel gehen, wo kaum Leute da sind, legen dort an, schauen wir an, haben wir Zeit, also zwei, drei, vier Stunden in Tempel und können in Ruhe alles anschauen und dann geht’s wieder aus Boot, reden mal miteinander, machen Meditation miteinander, und und und. Also es ist eine ganz andere Art des Reisens und des Wahrnehmens und macht mir jedes mal Spaß und die Leute sind ganz tief berührt, und Ägypten lebt immernoch.

Karsten: Also es ist toll, ich werde mich irgendwann auch mal auf diese Reise begeben, weil ich es auch sehr spannend finde, um vielleicht auch mal zum Ursprung zurückzukommen.

Andreas: Genau, wir haben gestern gerade gesprochen. Die nächste Reise ist im März des nächsten Jahres. Es gibt im November eine kleine Reise, im November 2016, und dann sie zweiwöchige nächstes Jahr anders.

Karsten: Okay, aber das kommt dann alles bei dir auf der Seite, da kommen noch mehr Informationen hinzu. Okay, super. Ja, also ich würde sagen, wir sind am Ende angekommen des Interviews, also für mich war es ehr interessant und vor allen Dingen auch wieder sehr bereichernd, einige Dinge zu erfahren, die mir persönlich auf den Nägeln gebrannt haben und auch den Menschen, wie man ja auch sieht, irgendwo gibt’s ja immer wieder Themen, die dann hochkommen oder wo da auch Fragen, die bestehen, beantwortet werden wollen und deswegen finde ich es immer toll, jemanden zu haben, wo man sich hinwenden kann. Von daher bleibt mir nur, dir zu danken und vielleicht, wenn’s wieder mal passt, dich wieder zu treffen.

Andreas: Ja, okay, wunderbar. Dankeschön.

Karsten: Danke dir. 

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